• Spiele können jede Hochzeit auflockern! Ich habe für Euch die schönsten Hochzeitsspiele zusammengestellt. Dennoch empfehle ich, eine ausgewogene Mischung aus Spielen und Party. Ich berate Euch gerne, über das Timing und den Ablauf von Hochzeitsspielen.

    Tanz nach Jerusalem

    Zuerst einmal sucht man 12 freiwillige Paare. Dann wird Musik gespielt und die Paare müssen tanzen, wobei ein Besenstiel von Paar zu Paar gereicht wird. Wenn die Musik aufhört, scheidet das Paar, das zu diesem Zeitpunkt den Besenstiel (kann auch ein Hut sein) aus. Natürlich darf kein Paar die Annahme des Gegenstandes verweigern oder ihn auf den Boden werfen.

    Das ausscheidende Paar kommt zum Brautpaar, welches 12 Karten mit den Monatsnahmen (Januar-Dezember) in der Hand hält. Das Pärchen kann sich ein Monat aussuchen. Auf der Rückseite steht dann eine Tätigkeit, die das soeben ausgeschiedene Paar mit dem frischgebackenen Brautpaar machen muß (darf). Das kann im September z.B. eine Weinverkostung bzw. Drachensteigen sein (sollte der Jahreszeit entsprechen und für das Brautpaar gratis sein, das heißt, sie werden von dem ausgeschiedenen Pärchen zu dieser Tätigkeit eingeladen).

    Das wird solange wiederholt, bis alle Karten weg sind (und logischerweise auch alle 12 Paare). Somit ist sichergestellt, daß das Brautpaar 1 Jahr lang jeden Monat zu einer lustigen Tätigkeit eingeladen wird. Variationsmöglichkeit: Das letzte Tanzpaar bekommt vom Brautpaar im entsprechenden Monat die Tätigkeit geschenkt.

    Das richtige Bein

    Erkenne die Beine oder die Füße Deines geliebten Ehepartners. Hierzu werden mehrere Stühle in einer Reihe aufgestellt. Nun stellen sich alle männlichen Gäste und Familienmitglieder neben dem Bräutigam mit hochgekrempelten Hosenbeinen auf die Stuhlreihe.

    Der Ablauf:

    Der Braut werden nun die Augen verbunden und sie muss durch Ertasten der einzelnen Beine ihren Liebsten herausfinden.

    Lustige Erweiterung: Zur besonderen Erheiterung aller kann auch nur der Bräutigam auf den Stühlen stehen und mit der Braut von einem Stuhl zum anderen wandern, sodass die Braut jedes mal die Beine Ihres Bräutigams ertastet, was sicherlich zu deren Verwirrung beiträgt.

    Es ist natürlich auch möglich, dass das Spiel umgedreht wird. Hierbei ist der Bräutigam derjenige, dem die Augen verbunden werden und der nun nach den Waden seiner Braut suchen muss.

    Reise nach Jerusalem

    Man sucht freiwillige (oder unfreiwillige) Hochzeitsgäste und stellt dann Stühle in die Mitte. Bei z.B. 12 Gästen, nimmt man 11 Stühle. Es wird Musik gespielt, solange laufen die Gäste um die Stühle.

    Wenn die Musik vorbei ist, wird ein Gegenstand genannt (z.B. ein Schuh, Personalausweis, sauberer Teller, Ehering, Obst, Toilettenpapier, Aspirin usw.), die Spieler müssen sich diesen Gegenstand besorgen (darf nicht der eigene Gegenstand sein, sondern von anderen Hochzeitsgästen). Nur mit dem Gegenstand darf sich der Spieler setzen, wer zuletzt kommt und keinen Stuhl mehr hat, scheidet aus. Bitte darauf auchten, daß die Spieler im Eifer des Gefechtes nach jeder Runde die Gegenstände wieder zurückbringen.

    Man kann z.B. Kärtchen vorbereiten, wer ausscheidet muß eine ziehen. Darauf kann einen Aufgabe stehen. Z.B. muß dieser Spieler dann am ersten Wochenende in einem festgelegten Monat dem Hochzeitspaar frische Brötchen bringen. Der nächste muß dann am ersten Wochenende vom darauffolgendem Monat einen Strauß Blumen bringen oder z.B. am 06. Dezember den Nikolaus spielen usw. Da kann man sich noch unendliche viel Gemeinheiten für die Hochzeitsgäste einfallen lassen.

    Variationsmöglichkeit: Ein vorher vorbereiteter Kalender hält für jeden Monat eines Jahres eine Aufgabe für den Verlierer bereit. Also 13 Mitspieler = 12 Verlierer = 12 Monate. Somit hat das Brautpaar ein Jahr lang was von diesem Spiel. z.B. Verlierer “März” muß im März das Brautpaar zum irgendwas einladen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Übereinstimmungsfragen

    Das Brautpaar sitzt auf zwei Stühlen Rücken an Rücken vor den Gästen. Nun werden 10-20 Fragen (Wer macht …) aus dem gemeinsamen Alttag bzw. Familienalltag gestellt, die mit “Sie” (=Braut) oder “Er” (=Bräutigam) beantwortet werden können. Das Brautpaar antwortet nur mit Aufheben eines Gegenstandes, z.B. ein Schuh von der Braut und ein Schuh vom Bräutigam (ohne Worte). Nun kann die Übereinstimmung (oder eben auch nicht) in den verschiedenen Fragen und Themen mit etwas Witz festgestellt werden.

    Die Fragen:

    • Wer steht am Sonntag auf und bringt das Frühstück ans Bett?
    • Wer ist verständnisvoller bzw toleranter?
    • Wer steht nach dem Essen zuerst auf und macht den Abwasch?
    • Wer geht um Mitternacht noch mit dem Hund?
    • Wer wird in ein paar Jahren in der Nacht wegen dem kreischenden Nachwuchs aufstehen?
    • Wer vergibt zuerst nach einem Streit?
    • Wer kann besser verlieren?
    • Wer unternahm den ersten Schritt beim Kennenlernen?
    • Wer steht unter den Pantoffeln?
    • Wer ist eifersüchtiger?
    • Wer ist verantwortlich für die Technischen Reparaturen im Haus?
    • Wer ist gesundheitsbewusster?
    • Wer bleibt abends lieber zuhause, um TV zu gucken?
    • Wer ist für die Verhütung verantwortlich?
    • Wer schnarcht öfters?
    • Wer ist der Partylöwe?
    • Wer schläft heute Nacht (Hochzeitsnacht) früher ein?
    • Wer hat die Initiative beim ersten Kuss ergriffen?
    • Wer ist der bessere Autofahrer?
    • Wer geht öfter Lebensmittel einkaufen?
    • Wer kocht besser?
    • Wer ist trinkfester?
    • Wer hat in eurer Beziehung die Hosen an?
    • Wer ist attraktiver?
    • Wer hat den größeren Dickschädel?
    • Wer braucht länger im Badezimmer?
    • Wer ist im Schlafzimmer dominanter?
    • Wer ist lauter im Bett?
    • Wer kann besser verlieren?
    • Wer ist entscheidungsfreudiger?
    • Wer wartet öfter auf den anderen?
    • Wer hat mehr Sex-Appeal?
    • Wer hat die Macht über die Fernbedienung?
    • Wer verführt den anderen öfter?
    • Wer ist der größere Langschläfer?
    • Wer jammert mehr, wenn er krank ist?
    • Wer flirtet mehr?